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anträge geld moderner mann

Kindergeld

Eine Sache, die sich in den Tagen zwischen den Jahren gut erledigen lässt, ist das Beantragen von Kindergeld. Das erledigt der moderne Mann von heute bei der Familienkasse. Und um diese zu finden, begibt er sich in die örtliche Niederlassung der Arbeitsagentur.

Das hilft auf jeden Fall ganz hervorragend, um gar zu harmonische Familiengefühle zu besänftigen, welche sich über die Feiertage eingestellt haben könnten. Wenn der moderne Mann von heute den Beamten allerdings freundlich und wohlgesonnen gegenüber tritt, kann er fast mit der gleichen Liebenswürdigkeit wie bei den Kollegen und Kolleginnen auf dem Standesamt rechnen. Dabei hilft es natürlich ungemein, das notwendige Formular schon ausgefüllt mit zu bringen. So bleibt doch schlicht das kleine bißchen extra Zeit für charmanten Smalltalk zur Beamtenpflege.

Das sehen diese Beamten wohl ganz genau so. Zumindest haben sie das Formular zum Beantragen von Kindergeld auf der Webseite der Familienkasse zum Download bereit gestellt. Gleich nebenan steht auch die Adresse der Familienkasse. Und wer jetzt noch mehr Zeit sparen möchte, schickt das Papier einfach mit der Post dort hin. Geht auch. Aber bitte das Schreiben nicht vergessen mit anzutackern, welches die netten Damen vom Standesamt extra für das Elterngeld zusammen mit der Geburtsurkunde heraus gegeben haben.

Ein Behördengang erledigt und sogar ein Stück Weihnachtsharmonie für den Start ins 2008 gerettet. Was will der moderne Mann von heute mehr? Eben.

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bildung

Leben lernen in Brandenburg

Gerade gesehen, dass der Text auch vollständig online zu haben ist: Leben Lernen aus der November-Ausgabe des brand eins Magazins.

Es ist ein Text über eine Schule in Nauen, die den Weg des Besonderen geht, ohne sich durch gar zu alternative Lehr- und Lernmethoden dem Vergleich mit anderen Schulen zu entziehen. Hier wird den Schülern die Chance gegeben, gefordert zu werden. Nicht die Pflicht sondern die Chance. Durch ein entsprechendes Angebot.

Sehr nachahmungswürdig. Auch in anderen Teilen der Republik.

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erziehung

5 gefährliche Sachen, die man seine Kinder machen lassen sollte

Generell haben wir Väter nicht nur die zumindest moralische Pflicht, unsere Kinder wohl zu behüten, sondern es ist auch gemeinhin das, was wir ganz natürlich und selbstverständlich tun.

Hier gibt es allerdings trotzdem einmal von jemandem, der wenigstens gleich zugibt, selbst gar keine Kinder zu haben, Ideen für fünf gefährliche Sachen, die man seine Kinder machen lassen sollte:

Bild aus dem Video bei TED
(Video bei TED)

In kurz:

  1. Mit Feuer spielen
  2. Ein Taschenmesser besitzen
  3. Einen Speer werfen
  4. Haushaltsgeräte auseinander nehmen
  5. Ein Gesetz brechen, sei es das DMCA brechen, oder einfach ein Auto selbst zu fahren

Und da es natürlich nicht darum geht, seine Kinder unnötigen Risiken auszusetzen, sondern darum, ihnen Raum zum Lernen zu geben und ihre Fähigkeiten zu fördern, sind die 9’20 für das Video durchaus wohl investiert. Auch und gerade, um unsere Nachfahren wohl behütet durch’s Leben zu bringen.

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(K)ein musikalischer Einstieg

Ein alter Freund von mir meinte einmal:

Von Rechts wegen dürfte es gar keine andere Musik als House geben.

Über die Rechtsfrage mag man sich vielleicht streiten. Aber als ich vor kurzem noch dem CTG des Nachwuchses lauschte, dachte ich mir so, dass zumindest der gute alte House-Rhythmus etwas durchaus natürliches hat.

Das CTG vermeldete einen Herzschlag, welcher leicht variabel zwischen 150 und 170 BPM lag.

Ein solider House-Beat bringt es auf ganz ähnliche Frequenzen.

Also habe ich doch gleich mal versucht, dem Prinzen die aktuelle Folge von Netzklang nahe zu bringen. Hat ihm irgendwie nicht so zugesagt. Aber das war bestimmt nur die erste große Ausnahme von der Regel, zumal auch der Herr Moderator selbst zwischendurch einen Track als ziemlich very sicker Breakcore ankündigte. Und da genau dieses Stück nun auch wahrlich nicht gerade als House durchgeht, war es wohl einfach noch nicht der korrekt gewählte Einstieg in des Prinzens musikalische Geschmacksausbildung.

Wir suchen weiter, auf hoffentlich rechtlich korrekten Pfaden.

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Vitamin D. Oder: Hartes Training von früh an.

Es gibt Sprüche, die kennen die meisten von uns. Wie diesen hier:

Früh übt sich, wer ein Meister werden will.

Was gern einmal überrascht, sind die Möglichkeiten, ihm gerecht zu werden. Und sie kommen auch früher als man denkt.

Hier ist zum Beispiel ein Zitat eines Apothekerin/Ärztin Duos zum Thema Cholecalciferol-Mangel:

Zur Rachitisvorbeugung gibt man Säuglingen und Kleinkindern täglich 1-2 Jahre lang eine Tablette mit 500 I. E.

Wie der interessierte Vater leicht erkennt, handelt es sich bei Cholecalciferol also schlicht um Vitamin D. Hat der Nachwuchs davon zu wenig, kann’s Rachitis geben, also mangelnde Mineralisierung von Knochen, welche somit nicht adäquat wachsen wie sie sollten.

Das möchte der interessierte Vater natürlich nicht. Und die vorgeschlagene Lösung hier lautet: täglich eine Tablette. Täglich! Nicht etwa für den Herrn Papa sondern für den kleinen, zierlichen, zerbrechlichen Nachwuchs. Und das ganze für zumindest ein Jahr. Eher länger. Das nenne ich hartes Training von früh an.

Und warum das alles? Weil’s hier im Lande zu wenig natürliche Sonneneinstrahlung gibt. Was keineswegs nur für Hamburg gilt.

Was den Prinzen angeht, werden wir trotzdem mal besser zusehen, dass das Schlucken von Drogen sich nicht zur primären Meisterleistung entwickelt.