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Ambiguitätstoleranz bei der Büchergefahr

Es gibt Diskussionen, die nutzen sich so schnell nicht ab. Die Preise von Büchern sind so eines. Dabei bietet sich zum Beispiel immer dann Gelegenheit für eine weitere Runde des Diskurses, wenn die lieben Selbstpublizierenden unter uns mit dabei sind.

Genau das ist bei der aktuellen Ausgabe No. 89 des Büchergefahr-Podcasts der Fall und sie kritisiert kräftig an einem Beitrag im selfpublisher-Magazin herum. Aus gutem Grund, versteht sich.

Am Ende gibt’s – wenig überraschend – ein Plädoyer für ein ordentliches Maß an gesundem Menschenverstand und vor allem eins: Ambiguitätstoleranz. Die hilft ja generell viel. Nicht nur in Zeiten wie diesen, sondern ganz generell. Für mehr Grautöne statt Schwarz und Weiß.

In den Meta-Marktbetrachtungen der Podcastfolge geht außerdem nochmal um Hörbücher und die Bezugsquellen für diese. Da reicht aber eigentlich ein Blick in die Links der Shownotes, das muss man sich gar nicht lange anhören. Fairerweise gibt’s Kapitelmarken im Audio, das lässt sich somit leicht überspringen. Wer mag, kann das auch mit den Kommentaren zum gefühlten Attitüdendilemma der jetzt kommenden digitalen Frankfurter Buchmesse machen.

Aber die Sache mit der Ambiguitätstoleranz, die hört Ihr Euch an, ja? Gut.

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auf die ohren podcast

Wo holt und hört Ihr Eure Hörbücher?

Drüben – im Podcast der Büchergefahr – ist gerade eine neue Folge erschienen. Neben diversen anderen Themen geht es darin auch um ein Whitepaper der Frankfurter Buchmesse, welches sich dem aktuellen Marktgeschehen rund um Hörbücher widmet.

Nach der Feststellung, dass Streaming derzeit eine noch recht lächerlich kleine Rolle spielt, kam die Frage auf, wo wir uns eigentlich alle so mit Hörbüchern versorgen. Meine naive Annahme war, dass es die üblichen verdächtigen Streamingkanäle sind: Audible, BookBeat, Deezer, Spotify, Storytel. Dem scheint aber gar nicht so zu sein. Tja, was denn dann? Kauft Ihr MP3s bei den diversen Online-Buchläden? CDs im Elektroladen um die Ecke?

Sagt doch mal an. Gern auf Mastodon oder Twitter. Ich sammle die Antworten und dann thematisieren wir das einfach noch mal. Diese Podcastfolgen wachsen ja schließlich nach.

Ich bin gespannt.

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Bei der Büchergefahr wird eine Betaphase geöffnet

Im Podcast des Hauses gehen wir mutig voran und thematisieren etwas, das manche von uns lieber heimlich unter den Tisch kehren möchten. Es ist ein hochsensibles Thema, brisant förmlich. In unserem lieben Internet und dort vor allem den feinen Social-Media-Kanälen werden so manche Sorgen und Nöte nämlich nicht immer mit der ihnen eigentlich zustehenden Contenance und Gelassenheit behandelt.

Das liebe Gendern ist so ein Fall. Da kann man ganz wahnsinnig viel falsch machen und dann mit wenig Eleganz durch den fabrizierten Scherbenhaufen stampfen. So haben wir im besagten Podcast zum Beispiel seit geraumer Zeit einfach immer stur das generische Femininum benutzt. Da war von Leserinnen die Rede, von Lektorinnen, Autorinnen auch und die lieben Männer waren einfach immer klammheimlich mitgemeint. Zustände sind das. Schlimm, schlimm. So geht doch das nicht.

Dabei liegt die Lösung auf der Hand. Entgendern heißt sie. Genaugenommen: »Entgendern nach Phettberg« und der Hinweis darauf wurde hier auf Twitter ins Haus getragen. Sind die Social-Media-Kanäle doch noch für was gut. Und die Erklärung, wie das mit diesem Entgendern funktioniert liefert Thomas Kronschläger in einem YouTube-Video vom Science Slam Vorentscheid Nord:

Wundervoll.

In der oben so beiläufig erwähnten neuen Podcastfolge geht es ansonsten mal wieder um KI im Zusammenhang mit Texten und darum, dass beim Lektomat – dem Textanalysetool des Hauses – die Betaphase jetzt soweit geöffnet ist, dass man sich einfach selbst einen eigenen Account zum Ausprobieren holen kann.

Was es alles gibt.

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Zahlen. Daten. Fakten. Unfug.

Das habe ich hier glatt noch nicht erwähnt (man kommt ja zu nix): Im Podcast der Büchergefahr ist kürzlich eine neue Folge erschienen. In dieser wundert der Rechthaber des Hauses ein wenig über die möglichen Spielarten der im Herbst kommenden Frankfurter Buchmesse herum. Und als Bonus kommt er auch noch mit Klugscheißerbitten daher:

Überlegt Euch, was wirklich zählt und trackt nicht einfach alles, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist.

Aber es ist durchaus etwas dran. Während wir uns auf der einen Seite problemlos über die Social-Media-Datensammler echauffieren, sind die eigenen Webauftritte vollgepumpt mit Googles Analytics oder Piwik Matomo-Trackern oder irgendwelchen Podcast-Download-Hörende-oder-so-Auswertern.

Und wofür? Um das eigene Ego zu pinseln, mit etwas Glück zumindest. Ansonsten aber auch gern, weil man das halt macht.

Schluss mit dem Unfug. Anhören dürft Ihr Euch die Folge natürlich trotzdem, auch wenn das niemand mitzählt.

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Corinna vs. Yvonne. Oder: Bei der Büchergefahr geht’s um Charaktere.

In Zeiten wie diesen.

Endlich konnte ich das mal loswerden. Das wollte ich jetzt schon eine Weile. Aber wofür hat man einen eigenen Podcastkanal, wenn man sich da nicht austoben könnte? Eben.

Neben platten Sprüchen gibt es in der aktuellen Folge 85 der Büchergefahr natürlich noch mehr grandiosen Content auf die Ohren. (Und wer beim Wort Content jetzt nicht wenigstens kurz zuckte, darf eh nicht zuhören.) So geht es mit dem ersten Selfpublishing-Buchpreis und dem tolino media Newcomerpreis um gleich zwei neue Ideen, wie wir mit Schwung und Elan statt purer Tristesse durch die Pandemie kommen können. Neues schaffen statt Altes zu bejammern, so soll’s sein.

Und etwas Neues gibt es auch bei der Büchergefahr selbst, beziehungsweise beim Lektomat, dem Tool des Hauses. Charakteranalyse heißt es und liefert im ersten Wurf Bilder wie jenes oben, bei denen man nicht nur gucken kann, ob nun Corinna oder Yvonne als Protagonistin durchgehen, sondern auch, ob hier jemand die Guten beim Vor- und die Bösen beim Nachnamen nennt. Gnadenlos legt das Tool es offen. Faszinierend.

Und das alles gibt’s für lächerliche 13 Minuten kompakt präsentiert. Bitte hier entlang.