Kategorien
sohn

Kleider machen Leute

Dem Haushalt hier steht ein Institut sehr nahe. Das ist praktisch. Denn in dem Laden wird unter anderem genäht. Nicht nur schön, sondern kleidsam. Davon profitieren hier vor allem die Kinder. Mit der Räuberhosen-Uniform fing alles an, mit passendem Werkzeug ging es weiter und mit abgetragenen Zimmermannshosen war es keineswegs vorbei. Eine Kollektion folgt der anderen. Und bei der Gestaltung dieser dürfen die Kinder sogar ihre Wünsche äußern.

Das klappt für gewöhnlich übrigens erstaunlich gut. Die Kinder wühlen sich durch unüberwindbare Stoffberge, äußern ihre Wünsche, die angetraute Künstlerin nimmt diese auf und lässt sich manchmal sogar von ihnen inspirieren. Am Ende kommen dabei Sachen heraus, die nicht nur maßgeschneidert sind, sondern welche die Kinder auch gern tragen. Das vereinfacht insbesondere die morgendlichen Diskussionen über eine angemessene Tagesgarderobe. Wer selbst Kinder hat, kann sicher abschätzen, welche Vorteile das für die Tagesanfangslogistik sowie das eigene Nervenkostüm hat.

Manchmal überschreitet der Nachwuchs jedoch ganz klar seine Kompetenzen. Zum Beispiel dann, wenn der Sohn fragt:

Mama, kannst Du mir bitte eine Krawatte nähen? Ja? Und dann ziehe ich nämlich jeden Tag das Gleiche an.

Wie der Papa.

Ich kann überhaupt nicht sagen, wie er darauf kommt. Ab sofort werde ich jedoch besser darauf achten, dass der junge Mann morgens seine Augen öffnet, bevor ich mich in der Kita von ihm verabschiede. Seine pure Einbildungskraft sorgt doch ansonsten für ein vollkommen verfremdetes Weltbild. Also wirklich.

Kategorien
bücher

Ein Buch, ein Buch, ein signiertes Buch

Das Jahr fängt hier reichlich monothematisch an, ich weiß. Macht aber nichts, denn nach der Aktion mit den kostenlosen E-Büchern gibt’s schon wieder ganz tolle Sachen: signierte Bücher! Aus Papier, per Hand verunstaltetedelt von mir.

Kartoffeln gehören nicht in einen Zen-Garten Und so funktioniert’s: Wer mir 8,88 € für das Buch plus 1,11 € für den Versand (zusammen also: 9,99 €) überweist, bekommt ein signiertes Exemplar zugeschickt. Die dafür notwendige Bankverbindung gibt’s per E-Mail an zen-garten@gasbottle-county.eu. In der Mail bitte sowohl die Adresse als auch den kreativ selbstgetexteten Signierwunsch unterbringen. Sobald das Geld hier angekommen ist, geht das Buch dann heraus. Und wer mehrere Bücher haben möchte, rechnet die Versandkosten einfach nur einmal in die Gesamtsumme hinein.

Also alles ganz einfach. Und keine Angst, das mit den anderen Themen hier: das bekommen wir auch wieder hin.

Kategorien
bücher

Ein Buch, ein Buch, ein kostenloses Buch

In diesem Internet ist wirklich immer etwas los. Da guckt man einmal kurz nicht hin und: zack, gibt’s einen Skandal. Es ist verrückt.

Aktuell hat sich in dieser Reihe Vea Kaiser zu Wort gemeldet. Von ihr werden wohl Bücher kopiert. E-Bücher, versteht sich. Das findet sie nicht so toll und hat sich auf Facebook mit einem offenen Brief an die Ganoven beschwert. Einen konkreten Link habe ich jetzt nicht, denn wir reden hier von Facebook. Mit den Links dort hinein ist das immer so eine Sache. Aber ich verrate Ihnen etwas: So toll war dieser offene Brief gar nicht geschrieben. Da hat sich die Autorin wohl stilsicher ihrer Zielgruppe angenähert.

Aber wie dem auch sei. Im Internet ist nicht nur immer etwas los, es schreiben auch immer mehrere Leute darüber. Darauf ist Verlass. Und mit etwas Glück gehört Pia Ziefle zu diesen Kommentatoren. Von ihr halten wir hier viel. Und zur ganzen Debatte über gute Bücher und böse Kopierer hat sie den folgenden Ratschlag parat:

Also: schickt uns Autoren eine Mail, wenn Ihr unsere Arbeit wertschätzt, flattert unsere Artikel, schickt uns Selbstgebackenes in großen Kisten. Aber lasst unsere eBooks in Ruhe, ja?

Selbstgebackenes zur Buchentlohnung. Die Idee ist so charmant, da wäre ich auch immer dabei. Das nur so als uneigennütziger Tipp am Rande.

Und für alle, denen die ganze Diskussion viel zu verkrampft erscheint, habe ich hier eine Aktion als kleine Lockerungsübung für zwischendurch: ein kostenloses E-Book.

Kostenlos? E-Book?

Ja, genau. Und zwar total legal. Bis zum Ende der Woche gibt’s das E-Buch zum Blog kostenlos bei Amazon.

Entspanntes Lesen wünsche ich.

Kategorien
sprachentwicklung

Mir sin die wo gwinne welle

Eine der ganz alltäglichen Herausforderungen der Kindererziehung liegt darin, ihnen ihre Muttersprache möglichst überzeugend nahezubringen. Herkunft ist dabei alles. Es hilft also, dass beide Eltern hier im Haus aus dem Epizentrum des Hochdeutschen stammen. Wir können somit gar nicht anders, als dem Nachwuchs das Sprechen in glasklarem Hochdeutsch beizubringen. Da gibt es kein Entrinnen. Die Natur hat es uns einfach so mitgegeben. Was sollen wir machen? Es ist der pure Hang zur Glaubwürdigkeit, der uns gelegentlich eine Ölf einstreuen lässt, wenn es um die Zahl zwischen der Zehn und der Zwölf geht. Aber im Ernst: Das war’s. Der Rest ist sauber. Hochdeutsch. Wo kämen wir sonst hin?

Es ist ein Segen für die Kinder. Und prompt meint der Sohn heute beim kreativen Schaffen von Schienenfahrzeugen aus seinem Legovorrat:

So eine habe ich schon. Das ist die Eisenbahn, die wo der Opa hat.

Herkunft ist eben alles. Der Sohn ist hier vor Ort geboren und somit ein waschechter Südstaatler. Sprachlich können wir Zugereisten da noch so einiges von ihm lernen.

Kategorien
werbung

Ein Film, ein Film, ein Kinderfilm. Nur: welcher?

Ich weiß gar nicht mehr, wer es war, aber auf einem der sozialen Medienkanäle hat jemand dieses schöne neue Projekt angepriesen: Das Kinderfilmblog.

Dazu möchte ich gar nicht viel mehr sagen als: großartige Idee! Es ist genau das, was der Titel verspricht. Es ist ein Blog mit Tipps für Filme, welche auch der Nachwuchs sich mal angucken kann. Denn zu einem ausgewogenen Medienkonsum können ja nicht nur Apps für das Tablett gehören. Echtjetztmal.

Als bekennender Freund von RSS-Feeds habe ich selbigen gerade abonniert. Sie sollten das auch tun.

Und falls jemand das Exklusivrecht für die Verbreitung dieses großartigen Tipps für sich beansprucht: bitte melden! Für derart gute Hinweise möchte ich auch gern mal Danke! sagen.

Update: Der Herr Buddenbohm war’s. Wer auch sonst? Mit einem Retweet. Vielen Dank!