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aus dem regal

Gelesen: Jagd die Potemkin! von Mark Joseph

Ein Griff in den Bücherschrank hier um die Ecke. Und zack ist man zurück im Jahr 1968. Wir stecken im kalten Krieg. Und die Amerikaner sowie die Russen ärgern sich gegenseitig mit ihren jeweils neuesten U-Booten.

Man könnte jetzt sagen: Da war die Welt noch in Ordnung. War sie aber nicht. Die amerikanischen U-Boote haben die russischen gejagt. Die russischen U-Boote haben die amerikanischen gejagt. Sie haben sich gegenseitig ausspioniert, sie haben um die Wette gerüstet, sie haben auch aufeinander geschossen.

Dieses Buch ist ein Roman. Und doch liest es sich ein wenig wie ein Geschichtsbuch: Man schlägt es auf und hat es mit physischer oder politischer Gewalt zu tun.

Das ist erschreckend, klar. Und gleichzeitig ist es recht flüssig zu lesen. Es ist erstaunlich, wie gut dieser Text gealtert ist. Als Quintessenz bleibt somit: Es lohnt sich, das Stück wieder zurück in den Bücherschrank zu stellen.