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aus dem regal

Indiebookday 2020

Heute ist nicht nur der 21. März 2020, heute ist vor allem Indiebookday. Dank Virus und Pandemie verlagert sich zwar ein solider Teil des Geschehens in diesem Jahr ins Internet, aber so sei es. Bücher funktionieren auch dort.

Die Ausbeute hier im Haus ist oben zu sehen. Konkret sind es drei (hoffentlich) feine Sachen.

Das Register von Marcel Mellor ist ein Science-Fiction-Roman, der sich um Zeitreisen dreht. Zu haben ist der Text bisher nur beim Autor persönlich, in der öffentlichen Breite erscheint das Stück Anfang April. Ein Blick in die ersten zwei Kapitel lässt Gutes vermuten. Es geht gleich munter ins Geschehen, die Charaktere wirken angenehm durchgeknallt und interessant. Wenn’s so weiter geht, wie es anfängt, wird das toll.

Verdammte Liebe Amsterdam von Frank Göhre ist bei CulturBooks erschienen. Das setzt die Messlatte und Erwartungshaltung nach oben, bisher haben alle Texte aus dem Verlag, die es hier ins Haus geschafft haben, sehr überzeugt. Dieses Mal ist es ein Krimi. Gucken wir mal, wie spannend er ist.

Michael Palins Erebus kommt von mare, ein Verlag, bei dem der Name Programm ist. Hier dreht sich wirklich alles in irgendeiner Art und Weise ums Wasser. Erebus ist dann auch glatt der Name eines Forschungsschiffes, welches vor mehr als 150 Jahren in der Arktis verloren gegangen ist und vor circa 15 Jahren überraschend wieder auftauchte. Michael Palin erzählt die Geschichte um dieses Rätsel noch einmal ganz neu. Und dieser Mann ist nicht nur Mitglied der legendären Monty Pythons, sondern auch ein famoser Erzähler. Bestimmt auch hier.

Die beiden letztgenannten Bücher stammen übrigens aus einer charmanten Buchhandlung hier vor Ort. Erebus hat die Buchhändlerin extra für den heutigen Feiertag empfohlen, beide Texte einfach fix als Paket und mit ein paar liebenswürdigen Beilagen zugeschickt. Die Zeiten sind zwar gerade bewegt, ein gutes Buch geht aber immer. Und das nicht nur zum Indiebookday.

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