Audio-first bei der Büchergefahr

Jetzt sind wir mal ganz ehrlich: Wir drehen uns im Kreis.

Gucken wir zum Beispiel auf so etwas ganz Banales wie das Geschichtenerzählen. Das gibt’s nun wirklich schon eine ganze Weile. Und wie haben wir es früher gemacht? Also in jenem Früher, bei dem einige von uns noch nackig mit der Keule durch den Busch gelaufen sind, um sich das Frühstück einzufangen. Genau: Wir haben uns die Geschichten erzählt. Mündlich. Von Angesicht zu Angesicht. Und dabei das Erzählte schrittweise immer weiter getragen.

Dann kam irgendwann das geschriebene Wort. Toller Fortschritt. Das Publikum wuchs, in mancherlei Hinsicht zumindest.

Und nach einigen Verfeinerungen dieser schriftlichen Erzählerei kommen wir jetzt wieder dahin zurück, wo wir angefangen haben: Zum gesprochenen Wort. Das gibt es zum Beispiel beim ganz wundervollen Vorlesen, also wieder von Angesicht zu Angesicht. Das gibt es aber auch in Form von Hörbüchern, bei denen wir das erwünschte Publikum wieder in etwas breiterer Form erreichen können.

Wie praktikabel das Erstellen solcher Hörbücher mittlerweile geworden ist, darüber reden wir in der aktuellen Folge des Büchergefahr-Podcasts. Damit das Ganze Hand und Fuß hat, gibt es dafür sogar eine kompetente Gästin: Klaudia Zotzmann-Koch von ViennaWriter hat gerade die Hörbücher ihrer eigenen Krimireihe produziert. Sie weiß also, wie das geht.

So frustrierend der Gedanke des sich eigentlich nur im Kreis-Drehens sein kann, so faszinierend ist er auch. Viel Spaß mit der Folge, hier gleich nebenan.