Gelesen: Tag der Wahrheit als 8. Teil der readfy-Originals-Serie

Wir lesen hier eine Serie und gern holen wir alle nochmal ein wenig ab, worum es dabei überhaupt geht: Drei junge Damen werden auf einem Skiausflug von einer Lawine überrascht und mit viel Schnee in einer Berghütte eingesperrt. Es wirkt wie ein frühes Ende ihrer Leben und sie versprechen sich, diese gründlich auf den Kopf zu stellen und sinnvoller zu gestalten, wenn sie jemals die Chance erhalten, ihrer ungünstigen Lage zu entkommen.

Das mit dem Entkommen klappt und für die Veränderungen geben sie sich gegenseitige Challenges, welche jeweils helfen (sollen), irgendeinen Aspekt am eigenen Selbst zu verändern, möglichst gar zu verbessern. Diese traute Dreisamkeit nennen sie 3Hearts2gether und wir sind beim achten Teil der Saga angelangt, welche übrigens exklusiv bei Readfy erscheint. Auch hier erinnern wir uns: Das ist dieses Startup, bei welchem sich E-Books kostenlos lesen lassen, dafür aber mit ein wenig Werbung garniert sind.

So, und dann erinnern wir uns noch daran, dass im siebenten Teil endlich mal wieder etwas Leben in das harmonische Miteinander unserer Damen gekommen ist. Ihre jeweiligen Liebeleien liefen plötzlich etwas unrund. Das war doch sehr erfrischend. Und das geht dieses Mal noch ein wenig weiter so.

Millie ist ja bekanntlich mit dem Retter von der Bergwacht glücklich zusammen. Dieser schmollt aber jetzt, weil er von den besagten Challenges erfahren hat und es war nicht Millie, die es ihm verriet. Schmollen kann er gut.

Val schwankte ein wenig zwischen zwei heißen Typen. Schwanken kann sie gut. Aber ich nehm’s mal worweg: Die Wogen glätten sich. Man beachte den Titel dieser Folge.

Und Di ist weiterhin mit ihrem Polizisten recht glücklich, auch wenn zwischendurch jemand ein skurriles Späßchen mit anzüglichen Geschenkpaketen spielt.

Das wirft einen beim Lesen alles nicht vor Spannung aus der Bahn. Was jedoch vollkommen in Ordnung so ist, denn um Spannung im Sinne eines Thrillers geht’s ja gar nicht. Es geht um Spannung im Sinne eines Liebesromans. Und die gibt es, sie sitzt, sie passt, sie wirft einen emotional hin und her und sie verleitet einen dazu, zwischendurch das eine oder andere Männchen und die eine oder andere Dame schütteln zu wollen, um sie zur Vernunft zu bringen. Das ist etwas Gutes. Wenn eine Geschichte in diesem Genre das schafft, dann stimmt doch alles.

Womit wir uns an dieser Stelle einfach mal dankbar dafür zeigen, dass Readfy an dieser Serie festhält und sie trotz aller Startupquerelen und zwischenzeitlichen Inhaberwechsel weiterführt und die drei Autorinnen ebenso mit am Ball bleiben.