Gelesen: Höhen und Tiefen als 6. Teil der readfy-Originals-Serie

Unter dem neuen Dach von Legimi hat sich Readfy wohl mittlerweile soweit erholt, dass wieder ein wenig Routine einkehrt. Prompt gibt es nach dem 5. Teil der 3Hearts2gether-Serie eben dort nämlich mit Höhen und Tiefen den nächsten Band.

3Hearts2gether, Teil 6: Höhen und Tiefen Das ist doch schön. Also sowohl, dass hier wieder Routine in eins der interessanteren Startups der Buchbranche einzieht und dass die Geschichte um die drei Mädels weitergeht, welche bei einem Skiausflug von einer Lawine überrascht wurden und in stundenlang gefangener Ungewissheit beschlossen, durch gegenseitige Challenges ihr Leben auf den Kopf zu stellen und in neue, aufregende, motivierende, erfüllende Bahnen zu lenken.

Dabei überwiegen vor allem Beziehungsthemen. Alle drei sind irgendwie auf der Suche nach einem passenden Partner, vielleicht sogar dem fürs Leben. Das ist nichts, was man einfach so auf die leichte Schulter nehmen kann und sollte. Besser, es passt. Da kann nicht einfach der erstbeste dahergelaufene Typ genehm sein, der nicht gleich bei Drei auf dem nächsten Baum ist. Das wäre nicht nur uninspiriert, das wäre auch langweilig und mal im Ernst: Wer würde es lesen wollen? Eben.

Und so ist es beruhigend, dass Di, Millie und Val jeweils wieder ein wenig ins Rotieren kommen. Während die eine wie ein an Wechselspannung angeschlossener Elektromagnet um ihren Mann des Herzens pendelt und ihn dabei durch stetig wechselnde Nähe irritiert, gerät die nächste bei einem Bergausflug an ihre Grenzen und schafft es die Dritte, von einem Bad-Boy vielleicht zum nächsten. Wir wissen es noch nicht so genau.

Die Serie geht nämlich noch weiter. Ein wenig Luft ist da noch. Und die einzelnen Folgen sind jeweils überschaubar handliche Stücke, die man sich gern mal zwischendurch gönnen kann. Das ist entspannend, das ist unterhaltsam und das ist gerade so viel, dass man es gern ganz en passant mitnimmt. Es sind also nette kleine Pausen vom Alltag. Das ist doch auch immer mal schön.