Vorgelesen: Der zauberhafte Eisladen von Heike Eva Schmidt

Wenn man auf Reisen geht, kann man sich ruhig ein wenig vorbereiten. Das gilt zum Beispiel für die Reiselektüre. Und zwar natürlich nicht nur für die eigene, sondern auch jene der Kinder.

Dafür habe ich vor dem Aufbruch nach Australien einfach mal ein wenig in den diversen Empfehlungen für Kinderliteratur gestöbert. Und bin im ganz famosen Blog der Bücherkinder fündig geworden. Damit ist der zauberhafte Eisladen von Heike Eva Schmidt umgehend im Stapel vorzulesender Bücher gelandet.

Der zauberhafte EisladenDas ist auch gut so. Denn es ist eine ganz hervorragende Geschichte. Es geht um das Mädchen Elli, welche mit ihrer Familie umgezogen ist. Sie besucht jetzt nicht nur eine neue Schule, sondern wohnt auch ganz in der Nähe ihres Großvaters. Dieser hat einen Eisladen, was natürlich ganz faszinierend ist, nicht zuletzt, da man bei den neuen Klassenkameraden ganz passabel damit punkten kann.

Als wäre das noch nicht genug des Guten, vermag dieser Großvater mit seinem Eis magische Wunder zu vollbringen. Wenn jemand schlecht drauf ist, frustriert ist, gestresst ist oder anderweitig nicht vollkommen auf der eigenen Höhe ist, dann hilft das Eis des Großvaters, alles wieder ein wenig ins rechte Lot zu rücken. Dabei ist letzten Endes auch wirklich ein wenig Magie mit im Spiel. Und von dieser Magie möchte Elli natürlich etwas abbekommen. Diese möchte sie auch erlernen.

Genau darum geht es in der Geschichte. Und es ist ganz wundervoll erzählt. Man fiebert beim Vorlesen förmlich mit, möchte selbst gern von dem Eis probieren, möchte selbst ein wenig vom Zauber abbekommen. Und sowohl die Achtjährige als auch der Zehnjährige hier in der Familie haben fasziniert zugehört und waren letztlich nur ein wenig enttäuscht, weil die Geschichte schon vor dem Ende der Reise ausgelesen war.

Vielen Dank somit an den Redaktionsnachwuchs der Bücherkinder für diese feine Empfehlung.