Baden-Marathon

Was macht man am besten, wenn man gerade ein paar Wochen im Urlaub war? Genau: Man nutzt die aktuelle Trainingspause, um den heimischen Marathon zu laufen. Das stand somit für heute auf dem Plan.

Viel sprach nicht dafür, das wirklich durchzuziehen. Ohne Training kommt schließlich nicht viel dabei herum. Kurz zuvor hatte ich mir clevererweise einen Impftermin gelegt und für heute standen Unwetter auf dem meteorologischen Plan.

Aber wie das do ist: Feste sollte man feiern, wie sie fallen. Mit den Ausreden muss man es ja auch nicht immer übertreiben. Also ging’s auf die Strecke.

Überhaupt: die Strecke. Diese hat hier in den letzten Jahren ein paar Experimente mitgemacht. Das war zwar interessant, aber auch nicht immer schön. Jetzt haben es die Organisatoren jedoch geschafft, einen Parcours zu finden, der durchaus Charme versprüht. Es geht viel durch die Stadt, man kommt zweimal am örtlichen Schloss vorbei. Das ist schon recht chic.

Im Rahmenprogramm wird weiterhin viel getanzt und musiziert. Das ist auch sehr edel. So ganz leise wäre so ein Marathon schließlich etwas eintönig. Erstmals war dieses Jahr eine Band mit Spät-Teenagern dabei, welche ordentlich solide geschrammelt haben. Das Publikum war begeistert. Wir Laufenden kamen immerhin zweimal vorbei. Ordentlich beschallt. 🎸

Zusätzlich hat nicht nur die eigene Familie ordentlich gejubelt und angefeuert. Es hat sich auch spontan die Meute des lokalen #Twittbier-Treffens zusammengerottet und direkt an einem der zentralen Plätze in Downtown laut krachend abgefeiert. Sehr edel. Vielen Dank!

Zum Ergebnis möchte ich nur anmerken, dass ich gefühlt erheblich schneller war, als es die olle Zielzeit so behauptet. Unerhört!

Vielleicht sollte ich demnächst das Konzept eines etwas gezielteren Trainings mal wieder aufgreifen. Könnte ja helfen.

Aber: Spaß hat’s gemacht. Gerne wieder.