Sonntagslinks

Was ist eigentlich Harmonie in der Musik? Hier erklärt es der Musiker Jacob Collier und hat dafür unter anderem Herbie Hancock zu Gast.

Zur Abwechslung haben wir heute tatsächlich mal Amazon-Links. Der Kanal wird hier ansonsten mit einer gesunden Ignoranz behandelt. Man gönnt sich ja sonst so wenig. Aber wenn Jeff Bezos als Chef des Hauses seinen jährlichen Brief an die Shareholder veröffentlicht, dann lohnt sich tatsächlich ein Blick. Der ist nämlich aufschlussreich. Eine brauch- und lesbare Zusammenfassung der wesentlichen Punkte liefert die New York Times.

Hierzulande lesen wir passenderweise eine Warnung vor dem Dauerbetrieb des Mikrofons im Wohnzimmer, gemeinhin als Amazon Echo bekannt. Das könnte man jetzt als Kulturpessimismus oder gesund kritischen Umgang mit dem technologisch Machbaren ansehen, ganz nach persönlichem Gusto.

Wenn wir schon mal kritisch gucken: Wie sieht es eigentlich mit den Auswirkungen der ganzen Messenger und Social-Media-Gedönse auf unser Beziehungsleben aus? Kritisch eben, ganz klar.

Gucken wir auf etwas Positives. Auf die Heimat zum Beispiel. Was ja momentan allerdings auch nicht so einfach ist. Die polemischen Bayern verlinken wir hier aber nicht. So weit kommt’s noch. Stattdessen haben wir jemanden, der Leipzig zu seiner Heimat erklärt. Was natürlich auch seine Tücken hat. Und trotzdem schön ist.

Ebenfalls schwierig und trotzdem schön ist Kunst. Und ja, das gilt auch dann, wenn zeitgenössische Kunst keine wirkliche Massenresonanz hat. Man darf nämlich auch ohne die Masse, ohne die anderen ästhetisch empfinden, sich daran erfreuen, sich darüber ärgern. Was jetzt hoffentlich niemanden überrascht.

Und wenn wir schon mal bei ästhetischen Spielereien sind: Wer kann eigentlich das kleine »g« in seiner Schleifenform auswändig schreiben? Na? Nicht viele, stellt sich heraus. Das ist wohl ähnlich der obigen Harmonielehre: Gefühlt ist alles ganz klar, man fange nur lieber nicht an, darüber nachzudenken.