Sonntagslinks

»Ich kann Euer blödes Gejammer nicht mehr hören«, sagt Dietmar Wischmeyer im Video oben und man wünscht sich glatt, er wäre wirklich unser Präsident.

Spotify ist an die Börse gegangen und bei der Gelegenheit lohnt sich mal wieder ein Blick darauf, wieviel von dem, was die Nutzer dort so einzahlen letztendlich bei den Musikern landet. Die New York Times hat das mal aufbereitet und es sind zwischen 18 und respektablen 64 Prozent.

Ebenfalls um das Hören geht es beim Radio. Also, wenn es denn geht. Am jetzt kommenden Mittwoch könnte das zum Teil nicht mehr der Fall sein. Positiv betrachtet könnte man das als ein indirektes – jedoch möglicherweise wirkungsvolles – Förderprogramm für Podcasts betrachten. Die ganz nette Art ist es jedoch eher nicht.

Wer nicht nur hört, sondern auch liest und obendrein zumindest ein wenig Interesse für digitale Literatur hat, kann zusammen mit Berit Glanz bei 54books darüber nachdenken, was diese Textgattung eigentlich charakterisiert und dabei staunen, dass ausgerechnet zwei Bücher von Suhrkamp einen guten Teil der Betrachtung ausmachen. Faszinierend.

Ein Science-Fiction-Autor denkt über die Robotter der Zukunft nach und fragt dabei eben nicht nur nach technisch Machbarem, sondern auch den Implikationen dessen.

Neil Gaiman erklärt, warum Tagträumen nicht nur wichtig, sondern quasi essentiell für den Weltfrieden ist. Endlich haben wir das mal schriftlich. Dann mal frohes Löcher-in-die-Luft-Gucken.