Sonntagslinks

Wie klingt eigentlich dünnes Eis, über das man mit Schlittschuhen gleitet? Faszinierend, versteht sich.

Wenn es um Podcasterinnen und Hörerinnen geht, ist Nele Heise die Expertin der Wahl. Im Gespräch mit der wohl christlich orientierten Eule stellt sie fest: Frauen reden und hören weniger als wir Männer es wohl tun. Und ich bin prompt verwirrt. Beim Kanal des Hauses sind mir die Gesprächspartner und Rückmeldungen doch recht feminin.

Wer kennt es nicht, dieses Dilemma mit den quietschenden Schuhen. Dass es alles eine Frage der Perspektive ist und durchaus auch etwas mit wohlklingender Poesie zu tun haben kann, sehen wir im Blogarchiv von undundund.

Was macht das Lesen eigentlich mit unserer Wahrnehmungsfähigkeit? Wir wissen es nicht, die Sache mit dem Schreiben und Lesen scheint schlicht noch nicht ausreichend lang praktizierte Technik zu sein. Und für umfassende Studien bräuchten wir mehr Analphabeten. Was ja auch wieder aufschlussreich ist.

Von den Studien zum Studium. Dessen Wahl will ja wohl überlegt sein, wegen der eigenen Zukunft und so. Was natürlich Unsinn ist, oder um mal der SZ zuzustimmen: Studiert doch, was Ihr wollt. Echtjetztmal.

Wenn man das mit dem Studieren einigermaßen gut im Griff hat, klappt’s auch gut mit dem Selbst-Denken. Was nicht nur – aber doch in besonderem Maße – gut dafür ist, die ganzen Dramen, welche die Medien uns präsentieren, realistisch und vernünftig bewerten zu können. Was durchaus eine Menge wert ist.