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Sonntagslinks

Jazz ist dieser Krach mit analogen Instrumenten, oder? Nun, Herbie Hancock hat schon 1983 in der Sesamstraße gezeigt, dass auch der gemeine Synthesizer spannend sein kann.

Aber nicht nur in der Musik, sondern auch in den profansten Jobs gibt es spannende Abenteuer zu entdecken. Meist sind sie gut getarnt und wohl versteckt. Ein schönes Beispiel sind die psychologischen Analysemöglichkeiten beim Verhökern von Bose-Anlagen. Oder dem »Besitzen« eines neuen Typen. Es ist irgendwie fast das gleiche.

Ebenfalls um das Besitzen – oder besser gesagt: das Fehlen dessen – geht es im Armutsbericht und vor allem dem Phänomen der Kinderarmut. Falls wir uns das nächste Mal über suspekte Präsidenten in fremden Ländern echauffieren: Hier wäre die Energie vielleicht besser investiert, könnte vielleicht sogar tatsächlich was bewirken.

Wenn wir schon wieder ins politische abdriften: Schuld an den aktuellen Dramen darin sind immer die anderen, ganz klar. Oder doch nicht so ganz klar.

Vielleicht liegt das Problem darin, dass alle zu allem überall Kommentare abgeben? Möglicherweise sind zum Beispiel diese ganzen Meinungen in den Kommentaren tatsächlich die Klowände des Internets, denen wir keineswegs gelassen gegenüber bleiben, wie es vor einer Weile schon einmal angemahnt wurde? Nun, auch zehn Jahre später bitten die Freunde von Netzpolitik wieder genau darum. Da sage noch mal jemand, zehn Jahre im Internet seien eine lange Zeit. Sind sie wohl nicht.

Da ist es wohl doch besser, wenn wir hier nicht zu selbstreflektiv bleiben und in diesem Internet nicht nur über das Internet reden. Durchaus interessant ist zur Abwechslung zum Beispiel die Geschichte der Unterhose. Immerhin.