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Sonntagslinks

Das ist von Stefan Papst und dieser Herr zeichnet Sachen, die respektabel wenig danach aussehen, nur auf dem Papier zu bestehen. Im Interview-Artikel zum Video verrät er etwas zu seiner Motivation und zeigt noch ein paar Bilder.

Respektable Leistungen können andere natürlich ebenfalls abliefern. Wie wäre es z.B. mit Christian Hottas? Dieser Mann läuft heute seinen 2500. Marathon. Wie gesagt: Respekt.

Kommen wir zur Textarbeit. Und stellen fest: Büchermachen ist Sprachemachen. So schön wie die NZZ hat es lange niemand mehr festgestellt.

Seitdem Carolin Emcke den Friedenspreis gewonnen hat, arbeiten sich die einen und auch die anderen recht leidenschaftlich an ihr ab. Es ist faszinierend, wer dabei alles zu Wort kommt. Besonders bei all jenen, die selbst eher nicht durch großes Schaffen auffallen. Hier gibt es zum Ausgleich mal ein recht unaufgeregtes Gespräch. Mit ihr, nicht über sie.

Autoren helfen, zum Beispiel durch simples Laufen. Das finde ich doch mal eine charmante Idee.

Oder reden wir doch mal über Kinderbücher. Und stellen fest: Wenn wir über Kinderbücher reden, können wir über den Erfolg bei der Zielgruppe nur spekulieren. Denn Kinder posten ja nichts im Internet. Daran können wir ja ruhig mal arbeiten. Herr Buddenbohm macht’s vor. Da geht noch was, auch hier im Haus.

Einen klaren Vorteil haben Bücher: Sie machen keinen Krach. Das ist nicht nur dann total super, wenn man unter Selective Sound Sensitivity Syndrome leidet. In dem Fall jedoch besonders, ganz klar.

Andererseits sorgen Texte wiederum doch für ein Rauschen, eine Art Grundrauschen. Auch hier im Internet. Hier sogar ganz besonders. Und das ist gut so.

Interessant ist es ja auch, wenn wir in Texten über Texte reden. Allerdings wird das auch schnell emotional. Wie in der immer wieder gern geführten Debatte um die so-leider-überhaupt-nicht-bezahlten Buchblogger. Im Börsenblatt gibt es einen erfrischend ehrlichen Kommentar dazu, welcher nüchtern konstatiert: Es fehlt schlicht an einzelnen unverzichtbaren Buchbloggern, die es vermögen, ein Buch in größeren Stückzahlen zu verkaufen. Tja.

Die Sache mit den Filterblasen wird derzeit gern diskutiert. Und das ist unter anderem deswegen so spannend, weil es tatsächlich irre viele dieser Blasen zu geben scheint. Zum Beispiel auch jene der Väter unter uns. Die erstaunlich oft in dem erstaunlich immer gleichen Muster der angestellter Mainstream-Vater gefangen sind. Gedanklich zumindest. Ein Elend, ein gefiltertes.