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Industrie-Chic im Hafen

Es gibt ganz wundervolle Möglichkeiten, sich einen Hafen von der Wasserseite aus anzusehen, es ist faszinierend. Der Klassiker ist sicher eine Hafenrundfahrt. Es gibt aber auch Städte, dort kann man mit einer solchen zum Startpunkt des örtlichen Halbmarathons kommen. Oder man fährt mit einem Haikutter auf die Ostsee raus, da kommt man auch am Hafen und den zugehörigen Industrieanlagen vorbei.

Und was soll ich sagen? Das lohnt sich. Immer wieder aufs Neue. Wohin man auch blickt: Es gibt Industrie-Chic vom Feinsten. Ich mag das, sehr sogar. Andere Städte haben Automobilhersteller, Kraftanlagenbauer, Chemiegiganten oder Kraftwerke. Rostock hat einen Hafen. Man muss sich mit seinem Sightseeing den lokalen Gepflogenheiten anpassen.

Man sieht – wie gesagt – eine Werft. Vor der auch schon mal Boote anliegen, an welchen wohl noch geschraubt wird, die aber auch so schon eine beachtliche Länge aufweisen.

Neptun-Werft

Aber auch Hallen für weniger filigrane Arbeiten gibt es.

Neptun-Werft mit Kran

Schade, dass man nicht reingucken kann, oder? Nun, man kann. Zumindest bei der Werft gleich nebenan.

Halle Warnow-Werft

Selbige Werft schreibt auch dezent außen dran, wie groß das Spielzeug ist, mit dem sie hantieren: »TUG 50t«. Es ist das andere dezent.

TUG 50t

Gegenüber stehen andere Sachen am Pier. Es ist sehr dekorativ, auch wenn ich keinen blassen Schimmer habe, wer Franz eigentlich ist.

Franz @ Rostock Port

Und selbst an Stellen, an denen nichts gebaut oder zusammengeschraubt wird, kann man gucken. Und sei es nur auf einsam empor ragende Masten, die sich vor den Wolken räkeln.

Masten im Hafen

Es ist alles wirklich sehr, sehr wundervoll. Und falls sich irgendjemand tatsächlich nicht dafür begeistern kann, selbst, wenn das irgendwie alles zu statisch sein sollte, man weiß ja nie, es gibt immer wieder Menschen mit schwer nachvollziehbaren Begeisterungsreizen, dann gefällt doch vielleicht der hübsch dekorierte Schlepper von nebenan.

Schlepper Bugsier

Geht auf Reisen, heißt es. Da gibt es was zu sehen, heißt es. Und ich kann das vollkommen bestätigen.

2 Antworten auf „Industrie-Chic im Hafen“

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