Sonntagslinks

Ich kann gar nicht sagen, warum genau, aber die Kinder und ich: Wir hatten einen großen Spaß, diesen zwei Händen da oben beim Spielen von Axel F zuzugucken.

Apropos Kinder: Wer diese Links hier zum Frühstück durchklickt, sollte den Ersten lieber erst einmal beiseite legen, es könnte sonst nicht mehr schmecken. Denn der Anteil von Kinderarbeit in den Haselnüssen unserer Nutella, er ist nicht witzig. Und aus welchem Land die Nüsse kommen, erwähne ich lieber nicht. Es ist schließlich Sonntag.

Irgendwie passend berichtet eine Zeitung darüber, dass eine andere Zeitung auch mal explizit ein paar positive Nachrichten bringen möchte. Sie sind schon drollig, die Medien.

Und sie sind verantwortlich. Zumindest dafür, dass wir momentan glauben, die Welt würde immer schlimmer. Wird sie nämlich gar nicht, trotz Firmen wie der obig erwähnten. Wir bekommen von allen unmöglichen Sachen nur schlicht mehr mit als früher. An dieser Stelle erinnere ich gern mal wieder an Neil Postman und sein Wir amüsieren uns zu Tode.

Ganz große Klasse ist hingegen OverType, die Schreibmaschine im Browser. Inklusive verblassendem Farbband, irgendwie automatischem Tippen im Zwei-Finger-Suchsystem und mit Klingeln am Zeilenende. Ein Spaß, gefunden ausgerechnet via den E-Book-News.

Einen Spaß ganz anderer Sorte liefert die Podcastszene. In dieser fangen gerade ein paar Anbieter an, den Rednern Geld für ihren Aufwand zu zahlen. Anstatt sich jetzt zu freuen, dass Schwung und Elan in die Bude kommt, machen wir uns jedoch lieber Sorgen. War klar, oder?

Dann doch lieber nochmal zurück zum geschriebenen Wort. Das ist auch immer für eine Überraschung gut. Es liefert zum Beispiel eine sportliche (haha) Anzahl von Parallelen zwischen Olympischen Spielen und Erwähnungen ihrer jeweiligen Sportarten in der Literatur. Faszinierend. Vor allem, da man über Literatur immerhin noch reden darf. Über den Sport ja momentan eher nicht so.

Und auch, wenn letzterer angeblich fit hält: Wer Bücher liest, lebt länger. Es geht doch nichts über passende Studien.

Politik zum Abschluss? Dann schließe ich mich einer Bitte an: Lasst uns vernünftig bleiben.