Sonntagslinks

Wer sind eigentlich all diese Massen um uns herum? All diese Typen, die wir sehen, wenn wir den Blick kurz vom Smartphonedisplay heben? Es ist verrückt, die sind wirklich da. Und manchmal glatt einen Blick wert. Und sei es nur in einem Zwei-Minuten-Kurzfilm.

Wenn wir schon mal bei anderen Menschen und ihren unsichtbaren Schicksalen sind: beim Fall Carlota möchte man am liebsten Aussteigen. Das ist Unglück pur. Nach diesem Text ist das Wochenende quasi gelaufen.

Werfen wir somit wieder einen Blick auf etwas Glück. Oder darauf, wie man zum Glück kommt. Die aktuellen Trends und Modeströmungen sagen, dass das Anhäufen von Sachen dem Glück eher abträglich ist. Man möchte doch bitte lieber etwas erleben. Das ist auf jeden Fall wirkungsvoller. Sachen machen – Glück haben: das ist so garantiert, klappt immer. Oder auch nicht, es kommt halt doch drauf an.

Apropos Sachen. Die werden ja vor allem dann interessant, wenn man einen Blick auf ihre Details wirft. Was im Großen und Ganzen eher unscheinbar wirken mag, bringt so doch noch feine Aspekte hervor. Man sieht das sogar in alten Gemälden. Es ist faszinierend.

Überhaupt: Der Blick auf die alten Werke, er ist ein lohnenswerter. Das gilt nicht nur bei Gemälden. Das gilt durchaus auch bei Texten. Die einen dann zum Beispiel an den Wert der Einsamkeit erinnern. Noch dazu auf eine charmante Art.

So schließt sich auch ein wenig der Kreis des Blicks auf sich selbst und die anderen. Bevor wir aber vor zu viel schöngeistiger Harmonie in Glückseligkeit versinken, werfen wir noch ein Blick auf das Schicksal der anderen. Oder besser: Das Schicksal einer anderen. Monika Lewinsky zum Beispiel. Witzig ist das nicht. Und Schadenfreude ist da auch eher fehl am Platz.

Da wir diese Linksammlung so nicht beenden können, holen wir noch fix den bis eben ältesten Link aus meinem Instapaper. Er enthält eine Sammlung von feinen Fotos lesender Menschen. Das nenne ich mal einen gelungenen Abschluss.