Aus dem Regal: Simsala und Herr Oküpokü

Simsala Bim und es nimmt kein Ende. Im ersten Teil gab es einen kleinen Zauberer, welcher in die Schule kam und erst einmal ein paar Sachen charmant durcheinander gebracht hat. Ich sage im ersten Teil, weil es sich hier um eine Zauberergeschichte handelt. Und bei dieser ist es, wie es bei Zauberergeschichten wohl zu sein hat: Es gibt zumindest noch einen zweiten Teil. Wahrscheinlich sogar noch viele, viele mehr.

Cover: Simsala und Herr Oküpokü Jetzt ziehen wir also Simsala und Herr Oküpokü aus dem Regal. Und ich verrate sicherlich nicht zu viel, wenn ich sage: Dieser Herr Oküpokü ist auch ein Zauberer. Und zwar ein ganz wundervoll entspannter. So reist er nicht auf fliegenden Teppichen durch die Gegend. Das ist schließlich viel zu unbequem. Viel lieber sind ihm fliegende Ohrensessel oder hübsch breite Gartenbänke. Das ist auch streng logisch, denn gern zu Essen liegt ihm auch. Das ist für so Zauberer recht praktisch. Sie haben nämlich nicht die Qual des leeren Kühlschrank, wie unsereins sie kennt. Wenn es eine große Schüssel voll Schokopudding sein soll, wird es auch eine große Schüssel voll Schokopudding. Das erscheint mir doch sehr erstrebenswert.

Das das mit dem Zaubern aber nicht immer klappt, muss man mit seinem Schokopudding als Normalsterblicher sorgsam umgehen und ihn sich gut einteilen. Dafür kann man ungehemmt Geschichten lesen. Zum Beispiel diese hier vom kleinen Zaubererkind und dem großen, runden, gefräßigen, entspannten Zaubereronkel Oküpokü. Das ist sehr unterhaltsam. Und die kurzen Kapitel sind ganz hervorragend dafür geeignet, überzeugende Pakete zum abendlichen Vorlesen im Kinderzimmer zu schnüren.

Besser geht’s kaum. Ich muss jetzt dringend mal gucken, ob sich nicht noch weitere Teile auftreiben lassen. Diese Serie gefällt.