Happiness auf Deutsch

Dieses Happiness-Studium, es läuft noch. Also, falls sich das jemand gefragt haben sollte. Man weiß ja nie. Gerade in diesen modernen Internetzeiten werden ja gern mal Sachen angefangen und dann klammheimlich wieder fallen gelassen. Ruck zuck geht das. Es ist wie mit den Kühen, die laufend durch das Dorf getrieben werden und über welche wir uns empören: Täglich gibt’s ein neues heißes Ding und das Teil von gestern interessiert quasi niemanden mehr.

Aber so ist es hier natürlich nicht. Überhaupt niemals nie nicht. Also fast nicht. Nun, zumindest nicht bei dem Happiness-Studium. Wie gesagt: Das läuft noch. Und während wir uns hier im Haus dem Spaß widmen, stelle ich immer wieder fest: Das ist nicht nur von der UC Berkeley bzw. dem ihr angeschlossenen Greater Goods Science Center, das ist auch alles auf Englisch. Soweit möchte ich das nicht weiter anprangern, es entbehrt schließlich nicht einer gewissen Logik. Es ist doch aber trotzdem schade. Zum Thema finde ich hier im lokalen Sprachkontext nämlich wirklich recht wenig. Ein Verlust ist das.

Aber immerhin: Im Psychologie-Podcast Indyacapunk steckt im Archiv eine Folge über Glück und Happiness. Da kann man sich in etwas über einer halben Stunde von Bettina Meier zum Beispiel darüber aufschlauen lassen, wie das mit dem Übersetzen des Begriffs Happiness eigentlich so ist. (Kompliziert, soviel sei verraten.) Es gibt zusätzlich ein paar Tipps und Tricks rund um die positive Psychologie, welche durchaus die erwartbaren Parallelen zu dem besagten Studium aufweisen.

Und wen das alles nicht überzeugt, der bekommt hier sogar eine Antwort auf die Frage, ob es so etwas wie die Midlife-Krise tatsächlich gibt. An die eigene glauben wir möglicherweise noch, aber die Wirren der anderen, die sind doch nur eingebildet, oder?

Oder? Reinhören!