Aus dem Regal: Ein Job ist ein Job von Chris van Harb

Da haben wir wieder einen, so einen Selbstpublizierer. Und er hat einen Text geschrieben. Das ist nicht weiter schlimm. Das machen sie alle so. Aber dieser hier gehört zur Spezies, die ihre Ware offenbar nur exklusiv bei Amazon anbietet. Eine Unsitte ist das. Aber sei’s drum. Immerhin gibt’s die Hörbuchversion an anderer Stelle. Wenn man sie denn findet. Die Homepage des Autoren ist zu dem Thema etwas verwirrend. Oder ich ihr nicht gewachsen. Das kann ja alles sein.

Dafür sage ich ganz klar und ohne groß drumherum zu reden: Die Hörbuchfassung kann ich sehr empfehlen. So gehören Texte eingesprochen. Und zwar nicht nur die von Selbstpublizierern. Da schwingt Elan mit. Da wird betont, wo betont werden muss. Da gibt’s dramatische Pausen. Und zwischendurch knallt mal laut ein Schuss. Zum Hören beim Autofahren passt dieses Stück somit nur bedingt. Aber mit so einer kleinen Vorwarnung sollte es doch gehen, oder?

Inhaltlich will ich gar nicht viel verraten. Die Geschichte ist ein Krimi, ein kurzer. Spannung ist drin. Und auch, wenn man sich die Auflösung bereits vorab denken kann, macht es Spaß, den Verwirrungen zu folgen. Was will man mehr?

Vielleicht möchte man die korrekte Reihenfolge beim Anhören kennen. Trotz der Kürze kommt das Hörbuch nämlich aufgeteilt auf drei Dateien. Und deren Abfolge steht nicht dran. Daher biete ich diese hier als kleinen Service an:

  1. Der Auftrag
  2. Der Job
  3. Das Finale

So schwer ist das ja auch wieder nicht. Also nur zu.