Sonntagslinks

Wie entsteht eigentlich ein Fahrrad? Es ist wenig Magie involviert. Herr Trailgrip-Bernd zeigt in einem Zeitraffer, wie es geht.

Radfahren zählt als Sport. Und nach dem Sport kommt das Essen. Manchmal sogar sprichwörtlich, per Lieferdienst. Das ist auch nicht schwierig: man ruft einfach an oder klickt sich durch ein Bestellformular und die Mahlzeit kommt ins Haus. Das ist zwar recht einfach, aber man könnte auch noch einen unfreundlichen Lieferdienstbestellservice zwischenschalten. Warum auch immer.

Wahrscheinlich, weil es geht. Es ist schließlich ein Geschäftsmodell. Das möchte ausprobiert werden. Vor allem, wenn es von Männern umgesetzt wird. Wenn Frauen so etwas machen, redet man nämlich nicht darüber, dann redet man nur darüber, wie sie diese Arbeit mit ihrem Muttersein verbinden. Inhalte wären schließlich viel zu kompliziert. Auf der Metaebene haben wir es alle viel flauschiger. Sooo schön.

Wirtschaft ist ja so einfach, scheint es. Das gilt jedoch etwas weniger, wenn man irgendwas mit Medien macht. Dann zählen Eyeballs und die Währung heißt Aufmerksamkeit. Die Betroffenen finden das kurioserweise jedoch gar nicht so toll. Man staunt.

Irgendwie passend sind neue Erkenntnisse rund um das Drama Spotify. Nagen durch diesen Dienst ab sofort wirklich alle Musiker am Hungertuch oder bringt der Laden die Hörer endlich wieder in den legalen Musikgenuss zurück? Es stimmt beides, irgendwie.

Weniger neu ist die Erkenntnis, dass früher alles besser war. Heute können sich die Kinder zum Beispiel nicht mal mehr die Schuhe zubinden. Zustände sind das, also wirklich.

Es ist schon alles vertrackt. Aber trotzdem kein Grund zum Verzweifeln. Auch wenn gerade Hochsaison des totalen Verzweifelns ist. Oder nicht?

Und wer selbst in dieser Woche dem ganzen Trouble rund um Star Wars wenig abgewinnen kann, könnte sich durch diesen Spaß hier vielleicht doch überzeugen lassen:

Das ist sehr großartig.