Sonntagslinks

Wenn es mal gar nicht laufen sollte, wenn der Tag wirklich im Eimer zu sein scheint, wenn die Luft einfach heraus ist, dann machen Sie bitte mal eine Pause und gucken sich das obige Video an. Es ist großartig.

Links über die aktuelle Lage von Flüchtlingen und was ihnen hier bei uns widerfährt, gibt es an dieser Stelle eher selten. Das Thema ist schlicht zu vielschichtig, dem würde ich mit sporadischer Verlinkerei nicht gerecht. Ich verweise an dieser Stelle sehr gern auf einen ambitionierten Blognachbarn, welcher mittlerweile bereits eine umfassende Serie zum Thema zusammengestellt hat. Und ich möchte auf eine ganz wundervoll die aktuelle Lage zusammenfassende Kolumne von Thomas Fischer hinweisen. Ganz explizit. Ja, die empfehle ich wirklich sehr. Vor allem jenen unter uns, die nicht alle möglichen Quellen zum Thema verfolgen wollen. Wenn es nur ein Text sein soll, nehmt diesen. Das passt schon.

Themenwechsel. Widmen wir uns doch mal einem Vorurteil. Das ist schließlich etwas ganz anderes, oder? Na, zumindest, wenn es um die These geht, dass das Web nichts vergisst. Stimmt nämlich gar nicht.

Also kann man auch gern im Moment leben. Und sich zeitlich begrenzten Unterhaltungsprogrammen widmen. Lesungen zum Beispiel. Bei LesenLive gibt’s eine hübsche Übersicht über derartige Veranstaltungen. Praktisch.

Vor der Lesung kommt jedoch das Schreiben. In der SZ erzählt der Autor Clemens J. Setz sehr schön, dass Lesen ohne Schreiben nun tatsächlich nichts taugt. Da ist etwas dran. Und es ist herrlich verrückt.

Apropos verrückt. Wer hat wohl noch nie einen dieser Psychotests gemacht, bei denen man sich selbst in eine Schublade stecken kann? Eben, es ist ja auch wirklich ein Heidenspaß. Wenn jetzt nicht ausgerechnet der Myers-Briggs-Test als scherzhafte Sinnlosigkeit entlarvt würde. Spielverderberei!

Da hole ich doch zum Trost den ältesten Schinken aus meinem Instapaper. Er heißt DIY Desk from Ikea Parts und ich frage mich mit allen linken Händen, die ich habe, warum ich mir das jemals zum später-Lesen aufheben konnte. Also wirklich.