Produktives Prokrastinieren

Wer kennt das nicht? Man fühlt sich dynamisch als ambitionierter Autor, setzt sich vor das leere Blatt Papier oder den ganz freien Bildschirm und bekommt spontan eine Menge Ideen, was man genau in diesem Moment eigentlich sonst noch alles machen könnte. Sei es das Umsortieren des Bücherregals, sei es das Suchen von Staubkörnern auf den frisch geputzten Fenstern oder sei es Angucken der neuen angesagten Serie auf Netflix, bevor sie dort wieder aus dem Programm genommen wird.

Was so anfängt, kann doch eigentlich nur ein unheimlich nützlicher Text darüber werden, wie man sich so vor seinen eigenen Aufgaben drückt, dass man sie heimlich und quasi im Vorübergehen trotzdem erledigt bekommt. Und genau das ist es auch geworden.

Wir nennen es hier: Produktives Prokrastinieren. Und die Beschreibung dessen, was sich dahinter verbirgt, ist gerade frisch in der aktuellen Ausgabe des WritersWorkshop E-Zines erschienen.

Ich kann das sehr empfehlen. Wie übrigens die anderen Texte drum herum ebenfalls.