Aus dem Regal: Pandämonium – die letzte Gefahr von Alexander Odin

Der Titel sagt alles, oder?

Das ist ein Thriller. Ein richtig klassischer. Nicht einfach nur ein ordinärer Krimi mit ’nem Toten, zu dem laufend herumermittelt wird. Ach was, bei Pandämonium gibt’s massig Tote. Und man ist beim Sterben auch live dabei. Aber was rede ich? Hier wird natürlich nicht einfach gestorben, hier wird gemetzelt. Und zwar martialisch. Blut spritzt, Köpfe rollen, Scheintote taumeln durch die Gegend. Und während der Eine im BMW durch die Stadt rast, schwingt der Andere einen Morgenstern auf alle Umstehenden.

Das ist so gesehen keine leichte Kost. Das sollte man sich nicht zu oft einflößen. Wer weiß, was das dauerhaft mit einem anstellen würde. Beschränken Sie die Dosis lieber auf den Urlaub. Das sollte für das gemeine Durchschnittsgemüt vollkommen ausreichen.

Für die kleine Splatterfreude zwischendurch ist dieses Stück dann jedoch durchaus zu empfehlen. Ein tödlicher Virus spielt mit, eiskalte Ganoven sind dabei, etwas Verschwörungstheorie mäandert hindurch. Da ist für verschiedene Geschmäcker etwas dabei. Und es liest sich natürlich fix nebenbei weg.

Das schafft man auch im Urlaub. Man sollte es halt nur nicht den Kindern vorlesen.