Teil drei der Winterlaufserie in Rheinzabern

Aller guten Dinge sind drei. Und das Gute liegt so nah. In logischer Konsequenz gab es heute Teil drei der Winterlaufserie in Rheinzabern. Beim ersten Mal ging es noch über zehn Kilometer, beim zweiten Mal waren es schon fünfzehn. Heute dann – logische Konsequenz und so – zwanzig Kilometer.

Natürlich hieße das Ganze nicht Winterlaufserie, wenn es nicht saisonal angemessen auch ein wenig kalt wäre. Das war es. Zwischendurch fiel sogar so etwas wie Schnee. Obendrein wehte eine steife Brise. Diese Kombination aus Kalt und Wind ist trickreich. Sie laugt einen aus. Treibt aber offensichtlich auch an. Für die Distanz von heute verbuchte die hauseigene Laufbuchhaltung eine persönliche Bestzeit. Dafür, dass nur eine entspannte Trainingsrunde geplant war, ist das doch ganz okay.

Ebenfalls okay ist das mitlaufende Volk. Neben einem der Bekannten vom letzten Mal habe ich zum Beispiel zwei Herren wiedergetroffen, welche mich bei einem der Vorbereitungsläufe zum lokalen Marathon im letzten Jahr auf eine recht charmante Art angetrieben und über die Distanz des langen Laufs gebracht haben. Was für eine feine Überraschung. Wiedersehen macht ja Freude. Gerne wieder.

Diese kleine, dreiteilige Laufserie ist hiermit abgeschlossen. Sie hat Spaß gemacht. Der lokale Pfälzer Sportverein hatte die Organisation im Griff. Ein paar der Mithelfenden buken feine Kuchen, die man vor und nach dem Lauf abgreifen konnte. Das war sehr lecker. Feiner Sport, feine Leute, feines Essen – was will man mehr?

Feine Musik vielleicht. Und für den Spaß hat wieder das Smartphone auf der Heimfahrt gesorgt. Es legte prompt Eugen Balanskat mit den Skeptikern auf die Ohren. Warum das so toll ist? Weil er wohl der klare Meister des rollenden RRR im zeitgenössischen Gesang ist.

Der Saisonauftakt gilt damit als gelungen.