Sonntagslinks

Die Präsentation einer fast schon eleganten Lösung für eine smarte Brille macht gerade die Runde und einer der schönsten Sätze in darin ist: »Intel is very aware that you think it’s awefull.« Na dann. (Und klar: Zeiss arbeitet zusammen mit der Deutschen Telekom an einem Gegenstück, eh klar.)

Andreas Kurth von der Krimi-Couch hat mit Zoë Beck gesprochen. Und sie erzählt angenehm entspannt vom wohl ausbleibenden Untergang des Lesens und passablen Wegen, wie man im Wust der Neuerscheinungen als Leser/in nicht untergeht.

Diese digitalen Nomaden, das sind doch alles selbständige Verirrte, die sich unter der Sonne im fernen Land versuchen, selbst neu zu erfinden, oder? Nun, als ganz normale Angestellte geht das auch. Und es ist irgendwie beruhigend, es über jemanden zu lesen, die man sogar persönlich bereits kennenlernen durfte.

Eine andere faszinierende Dame ist Elena Ferrante. Nicht wegen ihres Pseudonyms. Eher schon wegen ihrer feinen Romane. Wie kam sie jedoch zum Schreiben? Über das Führen von Tagebüchern, wer hätte das gedacht.

Ebenfalls faszinierend ist es, dass selbst in der Archäologie noch nicht alles geklärt und alle Fragen gelöst sind. Neue Entdeckungen in Guatemala zeigen zum Beispiel, dass eine Metropolregion von ehemals etwa 10 Millionen Menschen bisher unentdeckt war. Das mahnt zu Bescheidenheit. Wie wundervoll.