Sonntagslinks

Okay, das da oben ist jetzt etwas länger. Das kann man sich jedoch ruhig dann mal anhören, wenn man sich fragt, ob irgendwelche visuellen Elemente bei Podcasts überhaupt relevant sind. Spoiler: Klar, sind sie.

Der Mitgründer – ich nenne ihn gern: Sponsor – vom Podcast des Hauses hat mal wieder gebloggt und dabei ein paar feine Perlen untergebracht. Lektion somit: Für mehr Bloggen! Und das gilt nicht nur für Podcast-Initiatoren.

Sich das gesprochene Wort auf die Ohren zu legen hat natürlich generell momentan Konjunktur. Und das gar nicht nur mit Podcasts. Auch Hörbücher sind ein Thema und es wird immer spannender. Bei GQ titeln sie dazu passend plakativ: Why Audiobooks are the new Netflix. Und auch wenn der Text auf Englisch ist, glänzt auf dem Titelbild ein deutschsprachiges Buch. Wie hübsch. Zu Lesen gibt es übrigens nicht nur etwas Geschichte von Audible, sondern auch die eine oder andere Lektion aus dem Herstellen von Hörbüchern.

In der Welt gibt es mal wieder einen Blick darauf, was Künstler der diversen Gattungen so an Geld bekommen. Das ist alles nicht neu und trotzdem mal wieder ernüchternd. Da kann man ruhig recht regelmäßig einen Blick drauf werfen.

Ganz passend wirft auch der Guardian einen Blick auf Verkaufszahlen und Einkommensverhältnisse von Autoren. Einer der interessanten Punkte darin: Die Unterscheidung zwischen U- und E-Literatur haben wir Deutschen offenbar doch nicht für uns allein gepachtet. Die feinen Briten beherrschen sie auch ganz gut.

Immerhin bei den Medienhäusern tut sich noch etwas. Und sei es nur das Experimentieren mit diesem sagenumwobenen Darknet. Dort findet man die New York Times zum Beispiel unter nytimes3xbfgragh.onion, den entsprechenden Browser für das Darknet mal vorausgesetzt, eh klar.

Aber auch Buchverlage sind nicht untätig. So beziehen sie Position, zum Beispiel gegen rechte Propaganda auf unseren Buchmessen. Man wehre schließlich den Anfängen.