Gelesen: Schlimmer geht’s immer als 3. Teil der readfy-Originals-Serie

Cover: 3hearts2gether. Teil 3: Schlimmer geht's immer Ballons auf dem Cover. Das ist doch schon mal erheblich erträglicher als die Not, welche es beim Vorgänger zu ertragen galt. Nachdem also im ersten Teil der Pakt geschlossen wird und im zweiten Teil der Start ins neue Leben geschafft ist, stellen wir hier im dritten Teil fest: Schlimmer geht’s immer.

Aber keine Sorge. Die Gemüter werden in diesem Teil der Liebesgeschichte zwar möglicherweise ein wenig erhitzt. Aber die wirklichen großen Dramen bleiben aus. Das ist auch vollkommen okay so, das ist sogar gut so. Denn das Ziel bleibt die Neujustierung der jeweiligen Koordinatensysteme im Leben der drei Protagonistinnen, wenn ich das mal so verkopft formulieren darf. Es sind junge Frauen, die ihren Platz in der Welt gerade suchen, stückweise finden und dabei auch schon mal über die eine oder andere Frage stolpern. Diese Fragen mögen aus der Ferne manchmal nur marginal bedeutsam erscheinen. Wenn man sie sich selbst aber gerade stellt, sind sie genau das nicht: marginal. Dann sind sie nämlich ganz nah, stehen für einen selbst mitten im Zentrum, fordern viel Aufmerksamkeit ein. Und wenn wir mal ganz ehrlich sind, gilt das doch für viele von uns in vielerlei Hinsicht.

Und ja, das gilt natürlich auch in Beziehungsfragen. Und nein, ganz sicher nicht nur in den eigenen Zwanzigerjahren, in welchen die Damen hier gerade stecken. Aber eben auch dann. Und genau darum geht es in diesem Teil der Serie. Was für die eine der Lebensretter von der Bergwacht ist, könnte für die nächste der junge Polizist sein, welcher sie beim heimlichen Nacktbaden auf fremdem Boden erwischt und für die dritte im Bunde der Bad Boy, welcher mit Lederjacke auf dem Motorrad angerauscht kommt und ihrer fein-stilisierten Art doch näher ist, als es vordergründig den Anschein hat.

Es ist somit auch in diesem Teil eine ganz klassische Liebesgeschichte. Das wird sich in den noch kommenden Teilen auch sicher nicht ändern. Darauf sollte man sich also einlassen können. Wenn man’s macht, bekommt man eine ordentlich gearbeitete Geschichte, welche übersichtlich daherkommt, in kleinen Happen gut lesbar ist und dabei durchaus zum Mitfühlen einlädt und unterhaltsam zu lesen ist.

Passt so.