Sonntagslinks

Hier oben gibt es ein Beispiel für eins der Abenteuer, die Kilian Jornet so absolviert hat. Das ist nicht nur sehenswert, sondern hochgradig beeindruckend und die eigenen Grenzen relativierend, auch, weil es hier mal ein wenig ums Scheitern geht. Und das Weitermachen. Wer bei dieser Gelegenheit ein paar Anmerkungen zur Motivation des Trailrunnings möchte, kann sich das Gespräch mit Hendrik Auf’mkolk im bevegt-Podcast No. 76 anhören. Dort erfährt man auch, in welchem Land Kilian quasi als Nationalheld gilt. Schlicht, weil er durch die Gegend läuft.

Im Vorfeld der Frankfurter Buchmmesse stellt Sandra Kegel für die FAZ fest, dass die Literatur im Unterhaltungssegment angekommen ist und meint das weniger positiv, als es vielleicht erst einmal klingt. Wie schade.

Heute ist ja auch ein bedeutender Tag. So läuft zum beispiel – sprichwörtlich – der Berlin-Marathon. Das ist durchaus ein imposantes Ereignis. Als wäre das nicht genug, passieren heute irgendwelche Sachen mit irgendwelchen Parteien. Mit Kleinparteien zum Beispiel. Bei der Gelegenheit kann man sich fragen: Warum gründet jemand diese eigentlich? Im sehr feinen Halbe Katoffl-Podcast erzählt Raphael Hillebrand genau das am Beispiel seiner Hip-Hop-Partei Die Urbane.

Weniger in der abstrakten Politik und näher dran am realen Leben erlebt das Crowdfunding in der letzten Zeit einen wahren Boom. In der Summe geht es dabei auch schon mal um das relativ große Geld, zum Beispiel dann, wenn Immobilien involviert sind. Und irgendwann passiert’s natürlich: Das reale Leben passiert und eines dieser Crowdfunding-Immobilienprojekte geht insolvent. Die Aufregung ist bei einigen groß. Und während das bei den involvierten Investoren verständlich ist, wirkt es im Grundsätzlichen doch wieder recht gesundend. Denn Investitionsmöglichkeiten, bei denen es wirklich immer nur bergauf geht, sind suspekt. Mit denen stimmt was nicht.

Und wenn wir schon mal bei der profanen Wirtschaft angekommen sind, stellen wir fest: Google gehört nicht mehr zu den Guten. Ich nehme jedoch einmal an, dass das jetzt niemanden so wirklich überrascht.