Sonntagslinks

Das ist jetzt zwar Werbung, aber das immerhin für einen Buchladen mit Ambitionen. Und es zeigt auf partiell wundervoll verstörende Art und Weise, was Bücher so mit uns machen können.

Jammern ist kein Geschäftsmodell und warum es in der Buchbranche überhaupt noch Nachwuchs gibt, ist »auch so ein Thema«. Das sagt Steffen Meier in einem Sonntagsgespräch und läuft dabei wirklich zur Höchstform auf.

In einem anderen Gespräch erklärt Nicolas Dierks bei der Triodos-Bank, warum Philosophie etwas sehr lebensnahes ist. Als ob jemand daran zweifeln würde.

Die Sport-Conmunity Strava ruft zu #AthletesUnfiltered auf. Wir schwitzen schließlich eh. Dann kann man auch ruhig dazu stehen. So ganz und direkt aus dem schmutzigen Leben uns einfacher Läufer sind nicht alle der Beiträge. Aber der Wille zählt. Passt schon.

Was wurde eigentlich aus der NSA-Affäre? Jener, die mit dem Abhören eines Mobiltelefons unserer Kanzlerin losgetreten wurde? Tja, wenig Schlagzeilen und genau das bringen die Krautreporter auf den Punkt: Es ist ein Riesenskandal.

Wer übrigens glaubt, durch das Vermeiden der omnipräsenten Kaffeepappbecher großartig Gutes für die Umwelt zu leisten, irrt ein wenig. Es ist nämlich (natürlich) mal wieder alles etwas komplizierter, wie die ZEIT recht gut erklärt. Aber vielleicht können wir uns wenigstens darauf einigen, dass der Kaffee aus sinnvollem Geschirr schlicht besser schmeckt als aus den Pappeimern? Immerhin.

Während wir hier noch fleißig diskutieren, was uns das Bargeld so wert ist, schaffen die Chinesen es klammheimlich ab. Und zwar nicht staatlich verordnet, sondern dank der Kraft des Faktischen mittels zwei privaten Payment-via-Smartphone-Anbietern, wie die NY Times erklärt. Riskant? Sicher. Spannend? Das auch.

Passend dazu gibt es bei Statista eine anschauliche Infografik zur Gegenüberstellung von Facebook und Tencent, dem einen dieser beiden Payment-Anbieter. Aufschlussreiche Sache.