Sonntagslinks

Wieviel Leute können wohl auf die Idee kommen, einen Ultramarathon rund um den Mt. Blanc zu laufen? So einige, wie man sehen kann. Der UTMB ist jedoch mit seinen über 170 Kilometern und so einigem bergauf und bergab auch das größte Trail-Rennen weltweit.

Bei der Läuferin Frau Schmitt gibt es einen schönen Text über die Entspanntheit des Bloggens und wie sie so manchem abhanden gekommen ist, obwohl doch gar keine Not dafür besteht.

In Island werden weniger Bücher gelesen. Und die Schuld bekommen mal wieder die Smartphones. Dass man auf denen auch sehr gut lesen kann, das muss sich wohl echt noch herumsprechen.

Der Deutschlandfunk Kultur schlägt in eine ähnliche Kerbe und behauptet, dass Vielleser Papier dem elektronischen Lesegerät ganz klar vorziehen. Komisch wirken derlei Kommentare meist dann, wenn im eigenen Umfeld alle (vollkommen repräsentativen, eh klar) Umfragen eher das Gegenteil ergeben. Aber vielleicht kennt unsereins auch schlicht keine Leute mit Kultur. Kann ja alles sein.

Bei LovelyBooks wird derweil der Indie Summer 2017 ausgetragen. An 30 Tagen werden 30 unabhängige Autoren vorgestellt. Da gibt es doch bestimmt ein paar charmante Entdeckungen.

Scheitern ist okay. Das gilt vor allem dann, wenn man schön darüber schreibt. Stephan von Poesierausch macht das mal am Beispiel eines nicht zuende gelesenen Romans. Und beschreibt es ganz wundervoll. Sprachlich schön etwas sprachlich (für einen selbst) unpassendes beschreiben. Geht doch. Auch wenn das vielleicht tatsächlich weniger können als diesen Traillauf da oben zu absolvieren. Wer weiß?