Die Longlist des Deutschen-Selfpublishing-Preises

Die Zeit ist reif, um die Perlen des Selfpublishings ein wenig zu würdigen. Dafür gibt es in diesem Jahr erstmalig den zugehörigen Preis, passenderweise Selfpublishing-Preis genannt. Bei diesem geht es darum, aus den Veröffentlichungen des letzten Jahres jene Texte herauszusuchen, welche angemessen in der Buchhandlung um die Ecke präsentiert werden können.

Für diesen Preis ist heute die Longlist erschienen. Sie sieht — sortiert nach den Vornamen der Autoren — so aus:

Für diese Liste kann man sich jetzt natürlich verschiedene Lesarten zurechtlegen. So gibt es darin zum Beispiel 21 belletristische Texte und 1 Sachbuch, geschrieben wurden die Bücher von 13 Autorinnen und 7 Autoren (Vanessa Mansini ist ein Pseudonym von Michael Meisheit und zählt somit als Mann, Leonie Haubrich ist wiederum ein Pseudonym von Heike Fröhlich und zählt ebenso wie Janina Venn-Rosky nur einmal), von diesen haben 17 eine Homepage und 4 somit nicht. Das kann man jetzt jeweils interessant oder verwerflich finden. Da ich bei der Zusammenstellung dieser Longlist dabei war, kann ich jedoch mit Sicherheit sagen, dass zumindest für einen im Team nichts davon Selektionskriterium war. In der Ausschreibung war weder das Genre der einzureichenden Werke vorgegeben, noch ihre Anzahl, noch eine Quote im Geschlecht der Schaffenden und auch kein Vorhandensein einer irgendwie gearteten Homepage.

Am 26. September kommt die Shortlist. Schauen wir doch mal, was aus der Liste bis dahin geworden ist. Und über die Sache mit den fehlenden Homepages, liebe Schreibende, reden wir jedoch ruhig noch einmal, ja?