Sonntagslinks

Was passiert, wenn man Menschen, die noch nie auf einem 10-Meter-Turm standen, ein paar Mark dafür gibt, es doch mal zu versuchen? Interessantes Experiment.

Es scheint Eltern zu geben, die ihre Kinder in die ersten Vorlesungen begleiten. Unendliche Freude.

Irgendwie passend gibt ausgerechnet Business Insider den Tipp, Kinder im Kindergarten schlicht spielen zu lassen, anstatt sie bereits perfekt auf liniengetreues Verhalten zu trainieren. Klingt pervers, ist es auch. Womit jetzt nicht das Spielen gemeint ist.

Tatsächlich Freude machen übrigens feine Texte. Zoë Beck schreibt zum Beispiel solche und in der FAS gibt es einen Artikel zum Anlass ihres neuesten Werkes, der u.a. recht interessante Anmerkungen zu ihren sonstigen Aktivitäten macht, auch wenn ausgerechnet ihr eigener Verlag dabei komplett außen vor bleibt. Aber vielleicht hat da schlicht der Platz in der Printausgabe nicht gereicht.

Nächsten Monat sind Wahlen. Je nach Beschaffenheit der eigenen Filterblase herrscht dabei schon jetzt Verwunderung über den Zuspruch, welchen so manche populistische Gruppierung erhält. Gerade im Osten des Landes scheint dieser groß zu sein. Neben dem überheblichen Kopfschütteln darüber hilft es dem Verständnis vielleicht, mal einen kleinen Blick auf mögliche Hintergründe zu werfen. Die FAZ hat da etwas passendes.

Und Politik ist ein sehr langwirkendes Geschäft, auch wenn man es manchmal kaum glauben mag. Für all jene von uns, die ebenfalls Freunde des Bargelds sind, verrät uns nämlich endlich mal jemand, warum wir so ticken. Es liegt an den Erfahrungen aus den Zeiten der Weimarer Republik. Dachte ich mir schon so. Die liegen mir echt noch schwer im Magen. Cash auf dem Bauch hilft da tatsächlich. Meine Güte.